Joboffensive | inoffizieller Blog

Zur Sendung vom 28.01.09 – Die große Chance

 

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In der Sendung vom 21.01.09 haben wir Ihnen zwei junge Menschen vorgestellt, denen der Berufseinstieg bisher noch nicht gelungen ist. Den Koch Chris Rautenberg aus Oelsnitz im Vogtland und die Diplom-Geografin Annett Steger aus Weimar.
Auch in der aktuellen Sendung widmet sich MDR-Jobcoach Dr. Sybille Ampler den beiden Kandidaten.

Chris Rautenberg bekommt eine große Chance. Wir haben einen  Restaurantbetreiber gefunden, der dem Jungkoch nicht nur einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellt, sondern ihn sogar nach einer Probewoche fest einstellen möchte. Bedingung: Chris Rautenberg  muss in dieser Woche sein Können unter Beweis stellen.

Auch bei Annett Steger gibt es Neuigkeiten. Sie wirkt mit ihrer Frisur eher “mädchenhaft” stellt Jobcoach Dr. Sybille Ampler fest. Um Ihr ganzes Erscheinungsbild und damit ihre beruflichen Chancen zu verbessern, bekommt Annett Steger ein komplett neues Outfit von uns verpasst.
Auch für Ihre Bewerbungsunterlagen hat sich Annett Steger etwas neues einfallen lassen.

Unsere Kandidaten:

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(Chris Rautenberg, 20 Jahre)

Chris Rautenberg sucht seit Herbst letzten Jahres eine Arbeitsstelle. Er sollte in der letzten Sendung in einem
Leipziger Restaurant zeigen, was er kann. Ein komplettes Menü stand auf dem Plan. Unser Jobcoach Dr. Sybille Ampler musste bei der anschließenden Verköstigung des Menüs feststellen, dass es dem Essen an Würze und Pepp fehlte. Auch den Restaurantchef konnte Chris Rautenberg nicht von seiner Kochkunst überzeugen. Sein Urteil: Chris Rautenberg fehlt die Schnelligkeit, er braucht zu viel Hilfestellung bei der Arbeit in der Restaurantküche. Der Gastronom empfahl Chris Rautenberg dringend, sich in einem Restaurant für ein Praktikum zu bewerben, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Denn dem Jungkoch fehlt die nötige Leidenschaft, die ein Koch haben sollte.

Wir starten den zweiten Versuch.
Chris Rautenberg tritt ein 7tägiges Praktikum an.
Ob er diesmal den Restaurantbetreiber überzeugen kann?

VORHER:                                  NACHHER:
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(Annett Steger, 27 Jahre)

Annett Steger, die gelernte Diplom-Geografin sucht nun schon seit einem dreiviertel Jahr einen Job. Sie sucht Arbeit in der Umgebung von Thüringen, da sie Sie gerne in ihrer Heimat bleiben möchte. Tourismus oder auch Stadtmarketing könnte sie sich gut vorstellen. Doch für Geografen gibt es leider nur wenige Stellenangebote.  Es fehlte ihr in der letzten Sendung noch die richtige Idee für eine kreative Bewerbung. Mit ihrem “Erste Hilfe Paket” für Thüringer und Touristen mit Heimweh, hatte sie bisher keinen Erfolg geerntet. Auch an ihrer Optik mussten noch einige Veränderungen vorgenommen werden, denn in ihrem Beruf trifft sie mit vielen Menschen zusammen. Da sollte das Outfit schon stimmen.

Nachdem wir Annett Steger komplett umgestylt haben, ist sie kaum wiederzuerkennen. Mit ihrem neuen Outfit hat sie nun die beste Voraussetzung, als taffe Geschäftsfrau ins Berufsleben einzusteigen.

Fehlt nur noch die zündende Idee für die neue Bewerbung.


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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 26. Januar 2009 um 23:06 und abgelegt unter aktuelle Sendung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Ein Kommentar über “Zur Sendung vom 28.01.09 – Die große Chance”

  1. Peter Meier schrieb:

    Die äußerliche Verwandlung der Kandidatin Annett vom nicht mehr passenden billigen Studentin-look zur taffen Businesswoman mit Hilfe der passenden Garderobe und insbesondere leichten Kosmetik und neuer Frisur ist extrem gelungen! Dies zeigt mir, dass eigentlich alles möglich ist, wenn man nur will und Veränderungen zulässt.
    Der Absolventin ist wirklich sehr zu wünschen, dass ihr der Einstieg auf dem Arbeitsmarkt gelingt, sie hat jede Chance verdient! Vielleicht sollte sie auch über überregionale Bewerbungen nachdenken, gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit, dies würde ihre Trefferchancen sicher erhöhen. Bei Hochschulabsolventen wird dies mittlerweile zumindest beim Berufseinstieg erwartet.

    Beim Kandidaten Chris hingegen ist der Weg in die Langzeitarbeitslosigkeit leider schon fast absehbar. Sehr passiv, ohne echte Leidenschaften scheint auch der plötzliche Kurswechsel, im schlecht bezahlten Wachgewerbe Fuss zu fassen eher halbherzig, zumal mir seine körperliche Fitness dafür kaum ausreichend erscheint. Er sollte lieber nicht davon ausgehen, dass man unendlich viele Chancen im Leben bekommt; irgendwann heisst die Endstation Hartz 4.

    Insgesamt finde ich die Sendungen sehr gelungen und auch erfahrene Arbeitsvermittler und Arbeitssuchende finden neue Anregungen. Liebe Grüsse an das gesamte Team.