Mittwoch 29. April 2009
Jeder Arbeitnehmer hat nach dem Gesetz Anspruch auf ein Zeugnis. Das Zeugnis ist ein sehr wichtiger Bestandteil jeder Bewerbungsmappe. Gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit hat es noch mehr an Bedeutung gewonnen. Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist sehr groß. Wer bei seiner Bewer-
bung kein gutes Zeugnis vorzuweisen hat, hat in der Regel keine Chance, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
Welche Arten von Zeugnissen gibt es?
Es wird grundsätzlich zwischen zwei Zeugnisarten unter-
schieden. Das einfache Zeugnis und das sogenannte qualifizierte Zeugnis.
In einem einfachen Zeugnis bestätigt der Arbeitgeber, daß der Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum in diesem Unternehmen beschäftigt war und welche Tätigkeiten dieser verrichtet hat. Darin macht der Arbeitgeber nur Angaben über Art und Dauer der Beschäftigung.
Wie sollte ein einfaches Zeugnis aufgebaut sein? Den ganzen Beitrag lesen »
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Dienstag 28. April 2009
In der Sendung stellen wir Ihnen Bernd Kummer vor. Der gelernte Maurer hatte sich vor 11 Jahren selbständig gemacht und sein Know-how als privater Dienstleister für Haus, Hof und Garten angeboten. Doch schon nach drei Jahren musste er den Job aufgeben, da sich der Einsatz nicht mehr lohnte. Seitdem hangelte er sich von einem Haus-
meisterjob zum Nächsten. Seit 1 ½ Jahren sucht er einen neuen Job.
Unser Jobocach will dem arbeitslosen Maurer helfen.
Sie besucht ihn zu Hause. Die Bewerbungsunterlagen des 53-jährigen hat sie vorher genau unter die Lupe genommen. Unserer Expertin fällt auf, dass unser Kandidat keine genaue Vorstellung davon hat, welchen Beruf er ausüben möchte. Er schwebt zwischen Hausmeister und Außendienst. Auch auf dem Bau könnte er sich vorstellen zu arbeiten.
Um mehr Klarheit zu bekommen, möchte sich unsere Fachfrau mit Bernd Kummer über seine Bewerbungsunterlagen und auch über seine beruflichen Vorstellungen unterhalten.
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Dienstag 21. April 2009
In der Sendung vom 22.04.09 stellen wir Ihnen Marion Meyer vor. Die gelernte Sekretärin ist vor einem Jahr aus privaten Gründen von der Millionenmetropole Berlin ins beschauliche Helbra nach Sachsen-Anhalt gezogen. Vorsorglich hatte sie sich einen Job ganz in der Nähe gesucht. Doch bereits nach wenigen Monaten wurde ihr betriebsbedingt gekündigt. Jetzt sucht Marion Meyer einen neuen Arbeitsplatz – nicht einfach als 50-Jährige Sekretärin deshalb hat sie sich zusätzlich zur Buchhalterin ausbilden lassen.
Unser Jobcoach Dr. Sybille Ampler möchte Marion Meyer helfen, in der Arbeitswelt leichter wieder Fuß fassen zu können.
Unsere Expertin geht zunächst mit der gelernten Sekretärin die Bewerbungsunterlagen durch. Mit ihrem selbst entworfenen Logo und der Profilseite hat sich die 50-jährige viel Mühe gegeben. Sie hat für Ihre Bewerbungunterlagen auch ein sehr hochwertiges Papier ausgewählt und alle Unterlagen sind klar strukturiert. Sie möchte damit zeigen, dass sie sauber arbeitet und dabei sehr akurat und exakt ist. – Das hat unsere Kandidatin auch sehr gut umgesetzt.
Trotzdem hat unser Jobcoach noch einige Verbesserungs-vorschläge. Den ganzen Beitrag lesen »
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Dienstag 14. April 2009
In der Sendung vom 15.04.09 geht es um Kathrin Schreiter aus Zschopau.
Kathrin Schreiter kümmert sich gern um Enkelsöhnchen Etienne. Die 49-Jährige hat vor gut 30 Jahren Mechanikerin gelernt, wurde dann arbeitslos. Nun hat die gestandene Frau seit Mitte der 90er genommen, was sich auf dem Arbeitsmarkt geboten hat. Mal war sie Filialleiterin in einem Supermarkt, mal Kassiererin und zuletzt Logistikmitarbeiterin – immer befristet und ohne wahre Perspektive.
Über 50 Bewerbungen hat Kathrin Schreiter verschickt. Die traurige Bilanz: eine einzige Einladung zum Vorstellungsgespräch. Unsere Kandidatin sorgt sich um ihre Zukunft. Denn diesmal dauert die berufliche Durststrecke schon sieben Monate.
Unser Jobcoach will Kathrin Schreiter helfen, aus dem beruflichen Tief herauszukommen.
Unsere Expertin hat vorher noch eine Aufgabe: Den ganzen Beitrag lesen »
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Mittwoch 8. April 2009
In der Sendung vom 08.04.09 geht es um das brisante Thema Mobbing.
Mobbing (englisch “to mob”) bedeutet jemanden angreifen, bedrängen, quälen oder auch verletzten. Hierzu zählt auch Psychoterror am Arbeitsplatz. Der Betroffene wird oft so lange schikaniert, bis er das Handtuch wirft und kündigt.
Rückblick: In der Sendung vom 14.01.09 hatten wir Ihnen unter anderem Grit Schmidt vorgestellt. Auch sie hat schon mehrfach schlechte Erfahrungen mit dem Thema Mobbing machen müssen. Die 42-jährige aus Genthin ist gelernte Verkäuferin. 2007 wurde ihre befristete Stelle als Filialleiterin in einem Dessousladen nicht verlängert. Eine jüngere Mitarbeiterin bekam ihren Arbeitsplatz. Deshalb hatte sich die alleinerziehende Mutter einer achtjährigen Tochter an uns gewandt. 2007 brach für Grit Schmidt ihre heile Welt zusammen. Zum Jobverlust kam auch noch die Trennung von ihrem Mann.Sie fiel in ein tiefes Loch aus dem sie sich erst langsam befreit.
Unser Jobcoach Dr. Sybille Ampler hat sich für die Verkäuferin etwas ganz besonderes ausgedacht. Ein kleines Erfolgserlebnis für mehr Selbstbewusstsein. Damit Grit Schmidt wieder an sich selbst glaubt, soll sie zusammen mit unserem Jobcoach die Kletterwand bezwingen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Freitag 3. April 2009
Das Thema Mobbing hat seit einigen Jahren erheblich an Brisanz zuge-
nommen, denn immer mehr Menschen sind davon betroffen.
Sie werden zum Teil so massiv schikaniert, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Arbeit zu er-
ledigen. Dies führt in häufigen Fällen zu erheblichen Fehlzeiten (ständige Krankmeldungen) oder bis hin zur Kündigung des Betroffenen. Manche Mobbing-Opfer lassen den Psychoterror über einen sehr langen Zeitraum über sich ergehen, da sie Angst haben, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Doch die Folgen von Mobbing gehen weit über den bloßen Verlust der Lebensqualität des Mobbing-Opfers hinaus.
Mobbing führt oftmals zu massiven gesundheitlichen Schäden, Betroffene leiden meist jahrelang, bis sie wieder ein normales, soziales Leben führen können. In Extremfällen führt Mobbing Menschen als letzten Ausweg zum Suizid (Selbstmord). Ein
trauriges Beispiel dafür, wozu Mobbing führen kann, ist der bekannt gewordene Fall der damals 24-jährigen Polizistin Stefanie L. Sie hatte sich im Juli 1997 im Haus ihrer Eltern erschossen. Sie hatte zuvor wiederholt über Mobbing am Arbeisplatz geklagt.
Oft schauen die Arbeitskollegen des Gemobbten zu, ohne zu Helfen, nur aus der Angst heraus, selbst gemobbt zu werden. Den ganzen Beitrag lesen »
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