Mittwoch 27. Mai 2009
Unsere erste Kandidatin in der Sendung vom 27.05.09 ist Martina Sonntag. Sie ist 51 Jahre alt und kommt aus Sachsen-Anhalt. Die gelernte Diplommathematikerin zog Mitte der 90er mit ihrem Mann ins beschauliche Uftrungen. Dort lebt sie idyllisch. Doch zwischen Harz und Kyffhäuser sind die Arbeitsplätze für Mathematiker rar. Deshalb nahm Martina Sonntag auch Arbeitsstellen an, die weniger mit ihrer Ausbildung zu tun hatten.
Über vier Jahre hat sich die Diplommathematikerin mit Weiter-
bildungen, befristeten Jobs und ABM-Maßnahmen im kauf-
männischen Bereich über Wasser gehalten. Erst 2001 hat sie wieder eine längere Anstellung gefunden – bei einem Träger von ABM-Stellen. Dort hatte sie in der Multimediaabteilung als Mädchen für alles gearbeitet. Doch Mitte 2007 ging das Unternehmen pleite.
Unsere Kandidatin würde gerne in einem kleinen mittelständischem Unternehmen arbeiten. Dort könnte sie in verschiedenen Bereichen gleichzeitig tätig sein, da sie durch ihre Weiterbildungen nicht nur auf einen Bereich spezialisiert ist.
Trotzdem sucht sie seit 1 ½ Jahren vergeblich eine neue Arbeitsstelle. Jobcoach Sybille Ampler möchte der 51-jährigen helfen und macht sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt. Den ganzen Beitrag lesen »
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Montag 18. Mai 2009
Eine Krankenversicherung erstattet dem Versicherten voll oder zum Teil die Kosten für die Behandlung nach Unfällen, bei Erkrankungen und bei Mutterschaft. Ob die Folgekosten von Unfällen von der Krankenversicherung oder einer speziellen Unfallversicherung übernommen werden, ist länderspezifisch geregelt. Die gesetzliche Kranken-
versicherung ist neben der Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung ein Bestandteil des Systems der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland.
Neben den Pflichtleistungen gibt es einige Mehrleistungen, die die Krankenkassen im Rahmen ihres gesetzlich ein-
geräumten Ermessensspielraumes selbst gestalten können. Diese Leistungen bezeichnet man auch als Satzungs-
leistungen, da sie in den einzelnen Satzungen der Kranken-
kassen niedergeschrieben werden müssen. Zu den Satzungs-
leistungen zählen u. a. ambulante Vorsorgekuren, die Gewährung erhöhter Zuschüsse für Rehabilitationskuren sowie die Kostenübernahme alternativer Heilmethoden und Zusatzimpfungen.
Die gesetzliche Krankenversicherung
Alle Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen bis 4.050 Euro Euro im Monat sind pflichtversichert. Den ganzen Beitrag lesen »
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Freitag 15. Mai 2009
Unsere Kandidatin Marion Stöcklein muss in der Mitte ihres Lebens noch mal ganz von vorn anfangen. Jahre lang hat die gelernte Industriekauffrau ihren Mann unterstützt und in seinem Transportunternehmen das Büro geleitet. Nach der Scheidung verlor sie damit nicht nur ihren Mann, sondern auch gleichzeitig ihren Job. Für den privaten Neuanfang ist Marion Stöcklein von Thüringen ins bayrische Coburg gezogen. Doch sie hat seither noch immer keinen festen Job gefunden.
Über sage und schreibe tausend Mal hat sich die 48-jährige in den letzten 6 Jahren schon beworben, doch es kamen nur Absagen. Marion Stöcklein ist überzeugt davon, dass es an ihrem Alter liegt. Sie macht sich große Sorgen über ihre finanzielle Zukunft. Derzeit lebt sie noch von ihren finanzellen Reserven.
Doch was soll werden, wenn die finanzellen Reserven aufgebraucht sind?
Daran will die gelernte Industriekauffrau eigentlich gar nicht denken. Marion Stöcklein möchte gerne mit Menschen arbeiten, möchte organisieren. Sie könnte sich auch vorstellen, wieder als Führungskraft zu arbeiten. Sie sagt von sich selbst, dass sie ein Mensch ist, der sehr gerne Neues dazu lernt und nicht auf ihrem Bildungsnivau stehen bleiben will. Den ganzen Beitrag lesen »
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Donnerstag 14. Mai 2009
Berufsunfähigkeitsversicherung
Die meisten Menschen unterschätzen das Risiko, selbst einmal von der Berufsunfähigkeit betroffen zu sein. Negative Gedanken an die Zukunft werden oft weggeschoben. Doch das Risiko, seinen Beruf schon vor der Rente nicht mehr ausüben zu können, ist viel höher, als sich die Meisten vorstellen können. Statistisch gesehen trifft es jeden Vierten.
Oft sind es Schäden an der Wirbelsäule, an den Gelenken, Knochen oder Muskeln, die zur Berufsunfähigkeit führen.
Auch seelische Erkrankungen und Herz-Kreislaufkrankheiten, die zu einer vor-
zeitigen Berufsunfähigkeit führen. Ein solcher Schicksalsschlag bedeutet nicht selten den finanziellen Ruin. Wer sich darauf verlässt, dass in diesem Fall der Staat für seine betroffenen Bürger aufkommt, begeht oft einen folgenschweren Fehler. Denn seit 2001 erhalten nach 1960 geborene Menschen im Falle der Berufsunfähigkeit nur noch eine Erwerbsminderungsrente – und das auch nur dann, wenn
3 Stunden Arbeit täglich nicht mehr möglich sind.
Gibt es Berufsgruppen die ein höheres Risiko haben, von einer Berufsunfähigkeit betroffen zu werden? Den ganzen Beitrag lesen »
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Montag 11. Mai 2009
Anfang diesen Jahres hatten wir Annett Steger gecoacht. Im Sommer vorigen Jahres hatte die 27-jährige ihr Studium an der Uni Jena abgeschlossen. Mit originellen Unterlagen, und damals noch mit langen Haaren, wollte Annett Steger anschließend in der Tourismusbranche punkten. Sie ver-
packte ihre Bewerbung als First Aid Paket mit einem Gedicht von Goethe und Thüringer Gras.
Doch wo auch immer sie ihr First Aid Paket samt Bewerbung hinschickte, einen Job bekam Annett Steger dadurch nicht. Für Dr. Sybille Ampler kein Wunder – ihr Fazit:
Kreative Bewerbung ja, aber mit der richtigen Botschaft
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Donnerstag 7. Mai 2009
Es gibt bestimmte Fragen, auf die ein Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch gar nicht, oder nicht unbedingt wahrheitsgemäß antworten muß. Nicht erlaubt sind grundsätzlich alle Fragen, die mit der zu besetzenden
Arbeitsstelle nichts tun haben, also insbesondere Fragen nach Ihren persönlichen, familiären und sozialen Ver-
hältnissen. Auch wenn Sie auf Tabu-Fragen nicht antworten müssen: Es empfiehlt sich nicht, mit Schweigen oder einer schroffen Bemerkung zu reagieren. Falsch ist es auch, den Personaler darauf hinzuweisen, dass eine Frage diskriminierend ist.
Was ist also zu tun, wenn solche Fragen trotzdem im Vorstellungs-
gespräch auftauchen? Die Frage einfach übergehen? Mit einem abweisenden: „Darauf möchte ich nicht antworten“ reagieren?
Auf unzulässige Fragen sollte man nie zu kurz anworten, besser ist es, in ein zwei kurzen Sätzen zu antworten. Derartige Fragen dienen ohnehin meist nur dazu, den Bewerber aus der Reserve zu locken. Ein wahres Interresse besteht nicht immer. Den ganzen Beitrag lesen »
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