Montag 16. August 2010
Welche Rolle spielt Ihr Name, Ihr Geschlecht, Ihr Alter, Ihre Hautfarbe oder auch Ihre Herkunft bei einer Bewerbung?
Studien zufolge eine viel zu große Rolle. Anfang August 2010 startete die Antidiskriminierungsstelle des Bundes deshalb einen Pilotversuch und will damit für mehr Gerechtigkeit sorgen:
Fünf namhafte Konzerne (darunter L’Oréal und Procter & Gamble) nehmen nur noch anonymisierte Bewerbungen an.
Auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will ab Ende August die anonyme Bewerbung in ihrem Familien-
ministerium auf Probe einführen.
Die Bewerbungen enthalten somit keine Angaben über das Alter, den Namen oder den Geburtsort. Auch ein Foto des Bewerbers
liegt nicht bei. Es zählt einzig und allein die Qualifikation, die der Jobsuchende vorzuweisen hat.
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Donnerstag 5. November 2009

Der Sender “NDR Info” berichtete noch Ende Oktober in einer Reportage darüber, dass der Autohersteller Daimler seinen Jobanwärtern Blut abzapft. Der Sender prangerte dieses Vor-
gehen stark an. Nun wurde jedoch bekannt, dass auch der NDR neue Mitarbeiter im Rahmen ihrer Bewerbung zur Ader lässt.
Dies wurde nun vom NDR bestätigt. Der Pressesprecher Martin Gartzke sagte dazu: ”Der Betriebsarzt teilt dem NDR lediglich mit, ob ein Bewerber für die vorgesehene Tätigkeit geeignet ist oder nicht” Der Arzt würde dabei die Einzelheiten der Diagnose nicht weitergeben. Den ganzen Beitrag lesen »
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Freitag 21. August 2009

Deutsche Arbeitgeber greifen bei ihrer Personalauswahl oft systematisch auf persönliche Daten von Bewerbern aus dem Internet zurück. Dabei fragen sie auch persönliche Infor-
mationen wie Hobbys, Interessen, Meinungsäußerungen und private Vorlieben ab.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Meinungsumfrage des Dimap-Instituts, die die Bundesregierung in Auftrag gegeben hat und die der Berliner Zeitung vorliegt.
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Dienstag 16. Juni 2009
Laut einer Aussage des Konjunktur-Chefs des Münchner Ifo-Instituts,
gibt es in Deutschland mehr Job-
suchende als amtlich gezählt werden. Das heißt im Klartext: Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit wird rechtzeitig zur Bundestagswahl 2009 verfälscht!
Bisher wurden Arbeitslose, die von privaten Vermittlern betreut werden, der offiziellen Arbeitslosenzahl zugerechnet. Doch seit Mai werden die neuen Fälle der Kategorie „Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung“ zugeordnet. Eine Kategorie, die nicht in die offizielle Arbeitslosenzahl einfließt. Darüber hinaus werden neue privat vermittelte Arbeitslose gar nicht erst erfasst, wodurch die Statistik sogar noch stärker verfälscht wird.
Auch Arbeitslose, die als schwer vermittelbar gelten, älter als 58 Jahre sind und innerhalb eines Jahres kein Angebot für eine sozial-
versicherungspflichtige Beschäftigung bekommen haben, fallen ab 2009 auch aus der Statistik. Den ganzen Beitrag lesen »
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Dienstag 16. Juni 2009
Im Zuge der Ermittlungen im Mordfall
Michelle hat die Soko Leipzig offenbar einen Arbeitsbeschaffungsskandal
um einen vorbestraften
Fußballtrainer aufgedeckt. Wie der Sprecher der Arbeitsagentur, Hermann Leistner, am Dienstag bestätigte, beschäftigt der Sport-
verein SV Leipzig Nordwest einen Sexualstraftäter als ABM-Kraft.
Der Vorbestrafte sei ein Wunschkandidat des Vereins gewesen. Die Stelle wäre offiziell zwar nicht als Trainer, sondern als Platz-
warthelfer ausgeschrieben, doch auf der Internetseite des Vereins wird der Mann offiziell als Co-Trainer der Mädchenmannschaft vorgestellt. Den ganzen Beitrag lesen »
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Donnerstag 4. Juni 2009

Einem Medienbericht zufolge verschärft die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Kontrolle von Hartz-IV-Empfängern er-
heblich. Hartz-IV-Empfänger sollen demnach künftig bei Betrugsverdacht von den Sozialbehörden sogar ”observiert” werden können.
Dem Bericht zufolge werden in der Weisung der BA an alle Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaften und Jobcenter ausdrücklich „Obser-
vationen“ als Maßnahmen bei „Verdacht auf einen besonders schwerwiegenden Leistungsmissbrauch“ genannt. Dazu sollten die Behörden Außendienste einrichten oder private Firmen mit der Kontrolle beauftragen. Den ganzen Beitrag lesen »
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