Mittwoch 16. September 2009
Corinna Wittenberger hat bereits in vielen Berufen gearbeitet. So verdiente die gelernte Datenverarbeitungskauffrau schon als Bürosachbearbeiterin und Küchenverkäuferin ihr Geld. Die letzten fünf Jahre war die 35-jährige beim Speicherchip-
hersteller Qimonda angestellt. Doch die Wirtschaftskrise fordert immer wieder Opfer. Ende Januar ging der Konzern in Insolvenz. Seitdem sucht die alleinerziehende Mutter händeringend nach einem neuen Job.
Mehr als 20 Mal hat sie sich schon als Büromitarbeiterin beworben. Immer ohne Erfolg. Einen neuen Job in der Halbleiterbranche zu finden, ist sehr schwierig, da viele dieser Betriebe in der Krise stecken und viele Arbeitsplätze gestrichen werden.
Mit unserer Unterstützung soll der Neuanfang endlich gelingen. Deshalb haben wir Corinna Wittenberger zum Coaching nach Leipzig eingeladen. Unsere Bewerbungsexpertin Jutta Wlosniewski hat sich die Unterlagen unserer Kandidatin angesehen und einige Mängel entdeckt. Den ganzen Beitrag lesen »
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Donnerstag 3. September 2009
In der Sendung vom 02.09.09 stellen wir Ihnen zwei Kandi-
datinnen in sehr unterschiedlichen Situationen vor. So geht es zunächst um die 26-jährige Marion Ring. Sie beendet zwar erst im kommenden Februar an einer Leipiger Privatschule ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin, doch sie hat sich
vorsorglich bei uns beworben um schon jetzt fit für den Start ins Berufsleben zu sein.
Vor ihrer jetzigen Ausbildung hat sie ein Studium zur Grund-
schullehrerin nach vier Jahren abgebrochen. Um von ihren Eltern nicht länger finanziell abhängig zu sein, will sie nun nach ihrem Abschluss im Februar 2010 beruflich endlich durchstarten. Den ganzen Beitrag lesen »
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Donnerstag 4. Juni 2009

Einem Medienbericht zufolge verschärft die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Kontrolle von Hartz-IV-Empfängern er-
heblich. Hartz-IV-Empfänger sollen demnach künftig bei Betrugsverdacht von den Sozialbehörden sogar ”observiert” werden können.
Dem Bericht zufolge werden in der Weisung der BA an alle Hartz-IV-Arbeitsgemeinschaften und Jobcenter ausdrücklich „Obser-
vationen“ als Maßnahmen bei „Verdacht auf einen besonders schwerwiegenden Leistungsmissbrauch“ genannt. Dazu sollten die Behörden Außendienste einrichten oder private Firmen mit der Kontrolle beauftragen. Den ganzen Beitrag lesen »
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Montag 18. Mai 2009
Eine Krankenversicherung erstattet dem Versicherten voll oder zum Teil die Kosten für die Behandlung nach Unfällen, bei Erkrankungen und bei Mutterschaft. Ob die Folgekosten von Unfällen von der Krankenversicherung oder einer speziellen Unfallversicherung übernommen werden, ist länderspezifisch geregelt. Die gesetzliche Kranken-
versicherung ist neben der Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung ein Bestandteil des Systems der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland.
Neben den Pflichtleistungen gibt es einige Mehrleistungen, die die Krankenkassen im Rahmen ihres gesetzlich ein-
geräumten Ermessensspielraumes selbst gestalten können. Diese Leistungen bezeichnet man auch als Satzungs-
leistungen, da sie in den einzelnen Satzungen der Kranken-
kassen niedergeschrieben werden müssen. Zu den Satzungs-
leistungen zählen u. a. ambulante Vorsorgekuren, die Gewährung erhöhter Zuschüsse für Rehabilitationskuren sowie die Kostenübernahme alternativer Heilmethoden und Zusatzimpfungen.
Die gesetzliche Krankenversicherung
Alle Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen bis 4.050 Euro Euro im Monat sind pflichtversichert. Den ganzen Beitrag lesen »
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Freitag 15. Mai 2009
Unsere Kandidatin Marion Stöcklein muss in der Mitte ihres Lebens noch mal ganz von vorn anfangen. Jahre lang hat die gelernte Industriekauffrau ihren Mann unterstützt und in seinem Transportunternehmen das Büro geleitet. Nach der Scheidung verlor sie damit nicht nur ihren Mann, sondern auch gleichzeitig ihren Job. Für den privaten Neuanfang ist Marion Stöcklein von Thüringen ins bayrische Coburg gezogen. Doch sie hat seither noch immer keinen festen Job gefunden.
Über sage und schreibe tausend Mal hat sich die 48-jährige in den letzten 6 Jahren schon beworben, doch es kamen nur Absagen. Marion Stöcklein ist überzeugt davon, dass es an ihrem Alter liegt. Sie macht sich große Sorgen über ihre finanzielle Zukunft. Derzeit lebt sie noch von ihren finanzellen Reserven.
Doch was soll werden, wenn die finanzellen Reserven aufgebraucht sind?
Daran will die gelernte Industriekauffrau eigentlich gar nicht denken. Marion Stöcklein möchte gerne mit Menschen arbeiten, möchte organisieren. Sie könnte sich auch vorstellen, wieder als Führungskraft zu arbeiten. Sie sagt von sich selbst, dass sie ein Mensch ist, der sehr gerne Neues dazu lernt und nicht auf ihrem Bildungsnivau stehen bleiben will. Den ganzen Beitrag lesen »
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Montag 11. Mai 2009
Anfang diesen Jahres hatten wir Annett Steger gecoacht. Im Sommer vorigen Jahres hatte die 27-jährige ihr Studium an der Uni Jena abgeschlossen. Mit originellen Unterlagen, und damals noch mit langen Haaren, wollte Annett Steger anschließend in der Tourismusbranche punkten. Sie ver-
packte ihre Bewerbung als First Aid Paket mit einem Gedicht von Goethe und Thüringer Gras.
Doch wo auch immer sie ihr First Aid Paket samt Bewerbung hinschickte, einen Job bekam Annett Steger dadurch nicht. Für Dr. Sybille Ampler kein Wunder – ihr Fazit:
Kreative Bewerbung ja, aber mit der richtigen Botschaft
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