lang="de-DE"> Zur Sendung vom 30. September 2018 – Ein Hochbeet für den Kindergarten : : Die Handwerkerbrigade | inoffizieller Blog
In der Sendung vom 30. September 2018 ist unser Gartenexperte Dirk Radzanowski in Borna im Einsatz.
 
Die Kita „Sputnik“ in Borna, versucht ihr Angebot für die Kinder immer mehr auf naturnahe Lernmöglichkeiten auszurichten.

Deshalb soll auf dem Gelände ein Hochbeet gebaut werden. Die Kinder sollen erleben, wie Gemüse und Kräuter wachsen, sich darum kümmern und so auch Verantwortung übernehmen.

Da die Leiterin der Kita aber unsicher ist, wo auf dem Gelände und mit welchen Materialien ein Hochbeet am besten gebaut wird, hat sie unsere Handwerkerbrigade um Hilfe gebeten.
Mit Gartenexperte Dirk Radzanowski kommt  die erste Kindergruppe nach draußen.
 
Die kleinen „Helfer“ der Kita „Sputnik“ in Borna interessieren sich aber mehr für’s Spielen als für das Hochbeet.
Deshalb müssen die Leiterin der Kita, Hausmeister Uwe L. und freiwillige Helfer ran.
Entstehen soll dieses Hochbeet.
Eingefasst mit Fichtenholzbalken und einer kleinen Mauer. Ein Fundament schützt das Holz vor Feuchtigkeit.
Dann kann es auch schon los gehen.

Damit keine ungebetenen Gäste, wie etwa Wühlmäuse, von unten ins Hochbeet kommen, wird der Baugrund mit Gartenvlies abgedeckt.

Die Umrisse des Hochbeets werden anschließend mit Holz und Ziegelsteinen darauf ausgelegt.

Wo die 10-Zentimeter-Balken zugeschnitten werden müssen, werden die Kanten noch geglättet, damit sich die Kinder am Holz nicht verletzen.

Die Helfer holen weiter Holz heran. Die Balken sollten sich für zusätzliche Stabilität an den Ecken überlappen.

Zum Eindrehen der 15-Zentimeter-Holzschrauben nutzt Dirk Radzanowski einen Elektrobohrer, ein Akkuschrauber wäre dafür zu schwach.

An der langen Seite wird auch in der Mitte verschraubt, um die Spannung in den Balken zu verringern.
 
Dirk Radzanowski und Helfer Dirk übernehmen gemeinsam das exakte Ausrichten und Verschrauben der Holzlagen.


Mit einer Stichsäge hat Hausmeister Uwe zwischenzeitlich aus dem Holzbalken eine Aussparung geschnitten, in die das Fenster eingepasst werden kann.

Nachdem die Grundkonstruktion steht, beginnt Helferin Cindy damit, die Erde für das Fundament der Ziegelmauer auszugraben.

Helfer Stephan rührt inzwischen den Zement für das Fundament erdfeucht an.
 
Nun geht’s ans Ausrichten der Konstruktion.

 

Aber die U-Träger sind etwas zu schmal.
Damit die Träger nicht verrutschen, schlägt der Experte sie einfach in den Boden.
 
Mit dem Trennschleifer…
…sind sie rasch zugeschnitten.
Die Winkel werden unter das Holz geschoben und das Hochbeet darauf rundum…
…mit der Wasserwaage ausgerichtet.

Wo das Holz zu weit über der Erde steht, wird es mit Zement unterfüttert.
Das Fundament wird für einen sicheren Stand der Mauer mit dem Hammer verdichtet.
Anhand dieser „Schablone“ kann Dirk Radzanwoski nun losmauern.
Mit Wasserwaage und Winkel…
…richtet er die Steine aus. 
Zuletzt werden überschüssige Mörtelreste abgewischt. 

Damit das Fenster von der Erde später nicht rausgedrückt wird,..
…ist es zusätzlich mit Leisten gesichert.
 
Vor dem Auffüllen des Hochbeets muss die frische Mauer noch geschützt werden.
Rundum wird Teichfolie am Holz mit dem Tacker befestigt.
 
Damit die Kinder später in die Erde schauen können, ist die Folie am Fenster aufgeschnitten.

Während die Gärtner anfangen, die Erde ins Hochbeet bringen, fallen erste Regentropfen.

In kürzester Zeit sind etwa 2.000 Liter Erde im Beet verteilt.
Laub bringt von unten Wärme ins Beet, wenn es verrottet.
Nach dem Mittagsschlaf helfen die Kinder gerne beim Einpflanzen der ersten Kräuter in ihr neues Hochbeet.

Die winterharten Kräuter kommen mehr in den hinteren Bereich.
 
Vorne stehen die Saisonkräuter, die jährlich neu gepflanzt werden müssen.
Letzte Arbeit für heute: die Erde wird mit Rindenmulch abgedeckt.

Damit die Feuchtigkeit nicht so stark verdunstet und als Schutz der Kräuter vor Verschmutzung.
Dann ist es geschafft.
Die Schnittflächen der Balken müssen noch mit Holzöl gegen Nässe geschützt werden.
Ein besonderer Hingucker sind die verschiedenen Materialien des Hochbeets und die Fenster.
Insgesamt hat es mit den Pflanzen rund 600 Euro gekostet.
Schreiben Sie an:

 

 

Mitteldeutscher Rundfunk, Redaktion „MDR um 4“, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstr. 71 – 73, in 04275 Leipzig.