lang="de-DE"> Zur Sendung vom 30. April 2019 – Sanierung einer Speisekammer : : Die Handwerkerbrigade | inoffizieller Blog
In der Sendung vom 30. April 2019 war unser Experte Jochen Bretschneider wieder unterwegs in Sachen Heimwerken.
 
Diesmal unterstützte er Zuschauerin Christina H. bei der Sanierung ihrer Speisekammer.
Der Putz ist an etlichen Stellen abgefallen.  An einer Stelle klafft  sogar ein Loch.
In dieser Speisekammer herrscht akuter Renovierungsbedarf.
 
Doch Christina H. lebt schon seit Jahren allein, selbst ihr erwachsener Sohn hat nach dem Fliesenverlegen kapituliert.
 
Experte Jochen Bretschneider von unserer „MDR-um-4-Handwerkerbrigade“ weiß natürlich wie´s geht und macht sich gleich ans Werk.
Vor dem Verputzen wird grundiert, denn später soll die Speisekammer noch neu gestrichen werden.
 
Dazu müssen die Wände trocken und staubfrei sein.

Die atmungsaktive Silikatgrundierung wird im Verhältnis eins zu eins mit Wasser verdünnt …
 
…und großzügig mit der Malerquaste auf Decke und Wände aufgetragen.
 
Tipp: Die Grundierung ist gleichzeitig ein guter Schutz gegen Schimmel.

Bevor verputzt wird, will Experte Bretschneider noch die fehlenden Fliesen an der hinteren Wand einfügen.

Die sind mit dem Winkelschleifer schnell zurechtgeschnitten.
Normalerweise befestigt man die Fliesen mit Fliesenkleber.
 
Zur Not tut´s aber auch Putz- und Maurermörtel, den Christina H. ohnehin besorgt hat.

 

Während der Mörtel noch etwas reift, will Experte Bretschneider schon einmal das Ziegeldrahtgewebe befestigen.

 
Das Gewebe ist nötig, damit der Putz auf dem freiliegenden Holzbalken hält.


Die Streifen werden einfach mit einem Tacker auf den Holzbalken befestigt. Das geht viel schneller als zu nageln.

Inzwischen ist der Mörtel lange genug gereift…
…die Fliesen können eingesetzt werden.

Weiter geht´s an der Wand.

Die wird zunächst angefeuchtet, um den Staub zu binden.
Dann kann die Wand verputzt werden.
 
Wichtig dabei: Eine ordentliche Portion Mörtel auf die Kelle geben und ihn mit Schwung an die Wand werfen.
 
Fürs Verputzen der Holzbalken sollte der Mörtel etwas dünnflüssiger sein. Denn wenn der Mörtel zu dick angemischt wird, bleibt er als Klumpen auf dem Ziegeldrahtgewebe hängen und würde nicht gut haften.
 
 
Wenn die Schicht dicker als zweieinhalb Zentimeter werden soll, wie hier, wird der Mörtel in mehreren Schichten aufgetragen.
 
Sonst läuft man Gefahr, dass er wieder von der Wand fällt.

Während die erste Lage etwas antrocknet, kümmert sich Experte Bretschneider um das Loch in der Wand.
 
Los geht´s.
 
Mörtel ins Bett geben und glattstreichen. Schon kann der erste Stein eingesetzt werden.
Jetzt noch vorsichtig mit dem Mauerhammer festklopfen.
 
Gleiches Spiel mit dem nächsten Stein.
 
Kleine Ziegelbröckchen kann man ganz gut verwenden, um das Loch auszufüllen. Dann wird der Mörtel schneller fest.

Auch in die obere Lücke kommen kleine Ziegelsteinreste.

Das Loch ist zu. Jetzt kann auch hier verputzt und nach einer kurzen Trocknungszeit …
 
…die Fläche glattgerieben werden.

Tipp: Wichtig ist die Fläche dann immer wieder mit Wasser anzuspritzen, damit es sich gut reiben lässt. Dann ist entscheidend, dass das Reibebrett ganz plan gehalten wird bei kreisenden Bewegungen, damit eine möglichst glatte Fläche entsteht.
 

Während die Wand antrocknet, streicht Jochen Bretschneider schon einmal Decke und Wände mit weißer Silikat-Farbe.
Jetzt muss nur noch die Rückwand geglättet werden.

 
Dann ist es soweit, die Speisekammer in neuem Glanz, auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist.
Sobald der Putz getrocknet ist…
 
…kann auch die restliche Wand weiß gestrichen werden.
 
Der Einsatz hat sich gelohnt!
 
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