lang="de-DE"> Gemüse : Die Handwerkerbrigade | inoffizieller Blog

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 In der Sendung vom 07. Juli 2015 gibt es ein Wiedersehen mit unserem Gartenexperten Dirk Radzanowski.

An diesem Wochenende war Gartenfest in einem Verein in Dresden.

Dazu wollte der Vorstand auch etwas für die Kinder tun. Sie sollen auf spielerische Weise an das Gärtnern herangeführt werden.

Mit unserem Gartenexperten Dirk Radzanowski haben sie sich daraufhin überlegt,..

…einen Farbgarten anzulegen. Mit lauter Pflanzen, aus denen man natürliche Farben gewinnen kann.

 

Manja O. arrangiert den Tisch mit den Beispielpflanzen, wie Kamille, Karotte oder Rotkohl und den Farben. Die hat sie vor dem Gartenfest für die Aktion schon ausgekocht.

In dieser Zeit wird ein weiteres Zeltdach aufgebaut. Schließlich sollen die Kinder bei über 30 Grad nicht in der prallen Sonne arbeiten.

Gartenexperte Dirk Radzanowski von unserer Handwerkerbrigade freut sich schon auf die Arbeit mit den Kindern in Dresden.

Als erstes wird das Beet angelegt, in dem die Kinder Pflanzen für das Färben anbauen können.

Schwere Sandsteine bilden den Rand.

Das Innere wird mit Gartenvlies ausgelegt.

So kann später die Erde gut wieder herausgenommen und das Beet bei Bedarf verlegt werden.

Aufgefüllt wird das Ganze mit Gartenerde.

Tipp: Wer reifen Kompost im Garten hat kann den natürlich genauso gut nutzen.

Mittlerweile ist die Erde eingeebnet und kann bepflanzt werden.

Die Sonnenblume kommt ins Zentrum des Beets. Sie spendet den anderen Pflanzen später Schatten.

Darum herum werden die anderen Pflanzen arrangiert

Außerdem werden verschiedenen Pflanzen ausgesät: Karotten, Rotkohl, Kamille und Spinat.

Wo die Samen im Beet sind, wird mit den auf einen Ast gesteckten Tütchen gekennzeichnet. Zuletzt wird – gerade bei der Hitze – reichlich an gegossen.


Für die Malaktion sollen nun die Farben hergestellt werden.

 

Der Spinat muss vorgekocht sein, Sauerkirschen und Heidelbeeren können für die Farbe roh zerstampft werden.

Je nach Konsistenz wird die Mischung noch mit etwas Wasser verdünnt. Anschließend werden die gemörserten Pflanzen gefiltert,…

…um so die wässrige Farbe zu bekommen.

Da es sich um rein natürliche Zutaten handelt, kann man diese Farben sogar probieren. Auch die Haut kann man mit diesen Farben bemalen, da sie nicht giftig sind.

Jetzt werden die Kinder T-Shirts…

…nach Lust, Laune und Phantasie…

…mit den selbst hergestellten Farben bemalt.

Nachdem die Motive etwas angetrocknet sind, gibt es noch einen wichtigen Tipp.

Die T-Shirts kann man nach dem bemalen bügeln, so werden die Farben noch etwas fixiert.

Zum endgültigen Trocknen werden die T-Shirts noch aufgehängt.

Das Farbbeet braucht jetzt viel Wasser, damit die Pflanzen angehen.

Haben die Samen gekeimt, kann die Erde noch mit Rindenmulch abgedeckt werden. Der verhindert Unkrautwachstum und, dass zu viel Wasser aus dem Boden verdunstet.

Brauchen Sie die Hilfe unseres Gartenexperten?

Dann schreiben Sie an MDR um 4, Kennwort „Handwerkerbrigade“,

Kantstraße 71 bis 73 in 04275 Leipzig.

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