lang="de-DE"> : Die Handwerkerbrigade | inoffizieller Blog

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16:00 – 18:00 Uhr
in „MDR um 4“ im MDR

Im Haus und im Garten gibt es das ganze Jahr viel zu tun. Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, ist die Handwerkerbrigade schnell zur Stelle!

Die Handwerkerbrigade meist auch kurzfristig zu Ihnen kommen, um Sie bei Ihrem Vorhaben zu unterstützen. Egal ob Fliesen legen, die Heizung streichen, Sauna- oder Duschkabine aufbauen, wir sind Ihnen behilflich!

      

Einfach eine Bewerbung an die „MDR um 4“-Handwerkerbrigade schreiben und schon kann es los gehen.

Bewerben Sie sich HIER.

 

…wenn Sie Hilfe bei Arbeiten in Ihrem Haus oder im Garten benötigen, bewerben Sie sich.

In der Sendung vom 27. Oktober 2015 hilft unser Experte Jochen Bretschneider von unserer Handwerkerbrigade beim Bau einer Holztreppe mit Podest.

Sieben Jahre lang führte bei Ellen und Olaf F. ein Provisorium vom Haus in den Garten.

Die Bretter waren so rutschig, dass Ellen F. mehrfach gestürzt war, das letzte Mal hatte sie sich sogar das Bein gebrochen. Deshalb haben die Beiden die Handwerkerbrigade um Hilfe gebeten.

Das Holz haben die Beiden schon besorgt…

…und im Garten deponiert.

Auch die alte Treppe ist bereits entfernt.

Zur Treppe soll noch eine kleine Terrasse dazu gebaut werden.

Damit die bündig ans Haus anschließt, muss zunächst die Kante begradigt werden.


Mit dem Winkelschleifer …

…und einem Hammer, ist das schnell erledigt.

Nun kann der Stützbalken für die Terrassenunterkonstruktion an die Hauswand. Dazu wird das Maß an der Mauer angezeichnet…


…und Löcher für den Balken gebohrt.

Dann werden auch in dem Balken Löcher gebohrt und an der Wand…

…mit Wiener Holzschrauben befestigt.

Weiter geht es nun mit den Bodenhülsen. weiterlesen…


In der Sendung vom 05. September 2017 war Experte Jochen Bretschneider wieder in unserem Auftrag unterwegs.
 
Der Gartenzaun von Hanna P. muss dringend erneuert werden.
 
Der richtige Auftrag für Holzwurm Jochen Bretschneider.

Der Zaun hinterm Haus von Klaus K. und Ehefrau Hanna P ist schief und morsch.
 
Ein neuer Zaun ist längst überfällig.

 
 

Bevor der neue Zaun errichtet werden kann, müssen die alten Zaunfelder abgerissen werden.

Mit zwei starken Männern ist das schnell  erledigt.
Für den neuen Zaun hat Klaus K. feuerverzinkte Bodenhülsen besorgt. Die kommen im Abstand von zwei Metern ins Erdreich.
Ein kurzes Kantholz dient als Einschlaghilfe.
Zwischen den Schlägen wird jede Säule immer wieder…
…mit der Wasserwaage ausgerichtet, damit der neue Zaun nicht krumm und schief wird.
Weiter gehts am unteren Ende, auch dort kommt eine Einschlaghülse in den Boden.
Jetzt wird zwischen den Kanthölzern eine Schnur gespannt
 
Daran lassen sich die nächsten Einschlaghülsen dann ganz einfach ausrichten, so dass alle in einer Flucht stehen.
Befestigt werden die Pfosten mit „Wiener Holzschrauben“.
 
Damit die Holzschrauben sich besser einschrauben lassen und das Holz sich später weniger spaltet, werden Löcher vorgebohrt…
 
…und anschließend die Schrauben reingedreht.
 
Bevor die Bretter rankommen, werden alle Pfosten, die sich durchs Verschrauben verdreht haben,  noch mal an der Richtschnur ausgerichtet.

Mit einer Schraubzwinge geht das sehr schnell.

Klaus K. hat im Holzhandel vier Meter lange, unbesäumte Fichtenbretter besorgt.
 
Diese werden einfach quer verschraubt.
Im Abstand von 25 Zentimetern kommt noch ein zweites Brett darunter.
Langsam nimmt der „Rancher“-Zaun Gestalt an.

Bei der Planung gab es zwei Möglichkeiten:
 
den stumpfen Stoß an der Säule oder 10 cm Überlappung.
Jochen Bretschneider  und Klaus K. haben sich für die Überlappung entschieden, da so eine höhere Stabilität des Zauns erzielt werden kann.
 
Acht Schrauben pro Brett – zwei pro Pfosten – reichen aus.

Und so sind die Bretter im Nu verschraubt.

 

 

 

 

 

Nach einer knappen Stunde steht der rustikale Bretterzaun.

Jetzt werden die Bretter noch etwas abgeschliffen.

Mit dem Bandschleifer unseres Experten sind die Schnittkanten ruck zuck glatt geschliffen.
 

Nun ist die Grundstücksgrenze dank neuem Zaun wieder…
...ordentlich und schick.
Jochen Bretschneider verabschiedet sich von dem Ehepaar nach einem gelungenen Einsatz.
 
Schreiben Sie an:
Mitteldeutscher Rundfunk, Redaktion „MDR um 4“, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstr. 71 – 73, in 04275 Leipzig.
Sie können uns auch anrufen oder eine E-Mail senden.
In der Sendung vom 01. August 2017 hilft unser Experte von der Handwerkerbrigade beim Aufbau eines Toilettenhäuschens.
 
Sylke U. wünscht sich schon lange ein Toilettenhäuschen in ihrem Garten.
 
Doch die Fertigmodelle aus dem Baumarkt kommen für sie schon wegen des Preises nicht in Frage. 
 

Die Bretter zum Selberbauen haben nur 80 Euro gekostet.
 
Sylke U. hat sie schon lasiert …
...und eine Palette als Untergrund fürs Häuschen besorgt.
 
So kann es auch gleich losgehen.
 

Die Wasserwaage zeigt: Die Palette fällt nach hinten ab und muss erst mal nivelliert werden.
 
Mit der Kettensäge sind aus einem alten Kirschholzast schnell zwei Keile zu recht gesägt…
…und die Keile unter die Pallette gelegt und ausgerichtet.

Für den Fußboden des Häuschens werden 10 kurze Bretter an Nut und Feder ineinander geschlagen – mit einem Klopfholz, damit die Feder sich nicht verformt.
Beim letzten Brett wird die Feder abgesägt, bevor es rankommt.
So ergibt sich eine schöne, glatte Außenkante.

Rundherum kommen nun vier Holzleisten.

Experte Bretschneider bohrt die Löcher vor, damit das Holz nicht ausreißt.
Sylke U. versenkt die Schrauben.
Weiter geht´s mit der Rückwand.
Dafür werden zunächst zwei Holzleisten hochkant verschraubt.
 
Winkel braucht man nicht; es kommen einfach zwei Schrauben schräg ins Holz.

 


 


Die Bretter für die Rückwand werden wieder mit einem Klopfholz an Nut und Feder zusammengeschlagen und am Ende bündig ausgerichtet.
Damit nicht wieder alles auseinanderfällt….
…klemmt Jochen Bretschneider eine Latte schräg ein, und natürlich so ,dass die Rückwand gleich genau gerade steht.

Bretter die beim Transport verrutscht sind werden noch mit einem Hammer in die richtige Position gebracht.

Dann kann die Rückwand verschraubt werden.
Dann kommt die nächste Wand an die Reihe. 
Eine Stunde später steht auch die dritte Wand.
Oben kommen rundherum noch Abschlussleisten.

 

 

 

 

 

An den Seitenwänden leicht schräg, damit das Dach ein Gefälle fürs Regenwasser hat.

Diese werden festgeschraubt und den Bretterüberstand abgesägt.
Zur Stabilisierung des Häuschens…
…kommt an jede Wand noch eine Holzleiste schräg.

Die Z-Form kennt man auch von Türen.
 
Dann kann es mit dem Dach weitergehen.
 
Zur Stabilisierung werden auch hier drei Leisten in Z-Form dran geschraubt.
 
Fehlt noch die Schweißbahn.

Solche Schweißbahnen oder auch Dachpappe lassen sich sehr gut mit einem Hakenklingenmesser schneiden.
 
Dann kann die Schweißbahn auch schon befestigt werden. 
In die Tür will Sylke Urban kein Herzchen, sondern ein Fenster haben. Als Glas dient ein einfacher Bilderrahmen.

Dafür muss noch die passende Aussparung aus der Tür ausgesägt werden. Mit der Stichsäge unseres Experten geht das fix.
Fehlen noch die Scharniere….
…diese sind schnell angeschraubt.
Jetzt kann auch schon das Schloss angeschraubt…
…und das Fenster eingesetzt und von innen vorsichtig verschraubt werden.

Sieben Stunden Arbeit und 100 Euro Materialkosten.
Fertig ist das Bio-Klo. 
 

Wenn auch Sie Hilfe von unserer Handwerkerbrigade benötigen, dann schreiben Sie an MDR um 4, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstraße 71 bis 73 in 04275 Leipzig. Sie können auch anrufen oder eine E-mail schicken.
 
In der Sendung vom 18. Juli 2017 ist wieder unser Experte Jochen Bretschneider im Einsatz.
 
Diesmal will er Hartmut P. beim Austausch eines Windfangs unter die Arme greifen.

Gerade mal drei Jahre lang hat der Windfang am Haus von Hartmut P. gehalten.
 
Dann fegte ein heftiger Windsturm und riss das linke Plexiglas in Tausend Einzelstücke.
 
Der kaputte Windfang ist im Nu entfernt…
…und so kann es auch gleich mit dem Aufbau losgehen.

 

 



Die neuen Seitenteile werden mit Befestigungsschuhen an der Hauswand montiert.
Unser Experte hat Glück. Die alten Dübel halten erneut.

Damit der Wind in Zukunft weniger Angriffsfläche hat, kommt unter das Seitenteil ein Granitstein, auf dem der Windfang aufliegt.

Das Plexiglas lässt sich mühelos in die Wandhalterungen einfädeln.
Auf der rechten Seite ist die Sache leider etwas komplizierter. Denn Hartmut P. hat den alten Windschutz eingemauert.
 
Hammerschläge helfen nicht. Nun müssen härtere Geschütze aufgefahren werden.
 
So kommt die Stichsäge unseres Experten zum Einsatz.
 
So lässt sich der Windschutz schnell entfernen.
 
Doch schon taucht das nächste Problem auf.
Die alten Bohrlöcher sind völlig ausgeleiert.

Die einfachste und kostengünstigste Lösung: selbstgebastelte Holzspäne zum Auffüllen.

Vier solcher Holzspäne bedarf es am Ende, bis das ausgefranste Loch endlich stabilisiert ist.
 
Doch Hartmut P. hat sich vermessen.
 
Der rechte Granitstein ist viel länger als der linke und muss gekürzt werden. Sonst sähe es am Ende unschön aus.
 
Gut, dass der nächste Steinmetz gleich um die Ecke ist.
 
Der besseren Optik halber wird die Schnittkante noch angefast.
 
Jetzt kann es auf der Heimwerkerbaustelle weitergehen.


Ein Loch wird in die Platte gebohrt um eine Schraube als Stift zu setzen.

Die Schraube soll dann als Lagesicherung dienen. Sie muss nicht eingedübelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Der Schraubenkopf passt dann in die Bohrung hinein.

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich wird noch Silikon aufgetragen.
 
Achtung: Mörtel ist hier tabu.

Diese Stelle wird ständig nass. Mörtel gefriert im Winter und zerbricht. Silikon hingegen ist elastisch.

Jetzt kann die Steinplatte auf den Stift aufgesetzt werden.
 Nun wird sie angedrückt. Diese verklebt sich nach einiger Zeit.

Auch auf die Unterseite des Windfangs kommt noch Silikon,… 
…bevor er endgültig…
…mit den Wandhalterungen verschraubt wird.
Damit der Wind nicht durch die untere Ritze pfeift, zieht Jochen Bretschneider rechts und links noch zwei Silikonraupen.
 
Auch unter dem Vordach soll sich kein Wind verfangen.
 
Unser Experte will deshalb die Abschlusskante dem schrägen Dach exakt anpassen.
 

Die vordere Kante wird dazu schräg angeschlagen, damit sich das an den Radius anpasst.

Mit dem Gummihammer lässt sich die Kante überraschend leicht verbiegen.
Jetzt wird auch dort ein Silikonstreifen gezogen…
…und die Leiste an die Wand gedrückt.
Sitzt, passt und lässt keinerlei Luft durch.
Zwei Stunden später ist auch das linke Seitenteil befestigt.

Der neue Windfang…
…hält dem nächsten Sturm garantiert stand.
 
Der Einsatz hat sich gelohnt!
 
Schreiben Sie an:
Mitteldeutscher Rundfunk, Redaktion „MDR um 4“, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstr. 71 – 73, in 04275 Leipzig.
 
Sie können uns auch anrufen oder eine E-Mail senden.
 
In der Sendung vom 20. Juni 2017 hilft Experte Jochen Bretschneider beim Bau einer Baumrundbank.
 
Kinder sollen wissen, wie Lebensmittel wachsen und wie viel Arbeit dafür im Garten notwendig ist.
 
Deshalb hat der Gartenverein "Volksgesundheit" in Chemnitz eine Zusammenarbeit mit dem Kindergarten der Sinne.

Eine Gruppe hat einen Garten, den sie regelmäßig nutzt und nach den eigenen Wünschen bepflanzen kann.
 
Damit die Kinder eine passende Sitzgelegenheit haben, soll unsere Handwerkerbrigade helfen, eine Baumrundbank zu bauen.
Damit die Bank später auch wirklich ganz um den Baum herumreicht, hat sich der Experte eine exakte Zeichnung gemacht.
 
Wichtig für die Planung ist der Durchmesser des Baumes, er bestimmt die Größe der Sitzelemente.
Zuerst will Jochen Bretschneider eines der insgesamt 6 Bankelemente als Muster zusammen setzen.
Damit sich die Kinder am Holz nicht verletzen,…
…werden die Schnittkanten noch geglättet.
Für die Schraubenköpfe hat Jochen Bretschneider eine Versenkung vorgebohrt. Damit das Holz nicht splittert, verwendet er Terrassenschrauben aus Edelstahl, die sich selbst ins Material schneiden.

Rasch ist das Musterelement fertig…
 
…und Paula hat die ehrenvolle Aufgabe schon einmal Probesitzen zu dürfen.
 
Das Querholz ist an einem Ende etwas angeschrägt, damit die Lehne später leicht nach hinten geneigt ist um bequemer zu sitzen.

 

 



 Nachdem das Muster fertig ist, geht es jetzt an die "Massenproduktion".
Vorbohren, ….
…Einfädeln der Schrauben…
…und Zusammensetzen. Immer dieselbe Abfolge.
Zuerst für die Seitenteile.
Das hinterste Brett der Sitzfläche wird an der Lehne passgenau zugeschnitten.
Für die Schrauben ist wieder vorgebohrt und die Ränder angeschrägt, damit sich die Schraubenköpfe plan versenken lassen.

Genauso wird auch das vordere Brett noch einmal nachbearbeitet bis es sitzt. Nachdem alles zusammengeschraubt ist..

…fehlt nun noch die Lehne.
 
Der letzten Feinschliff sorgt dafür, dass die Querbretter richtig sitzen, das heißt plan mit der Vorderkante der Lehne abschließen. Die etwas längere, untere Querung wird genauso Stück für Stück hergestellt.

Nachdem alles zusammengesetzt ist, können die Lehnen eingeschraubt und je drei Bankteile miteinander verbunden werden.
Die Bank muss einen Kreis von 360 Grad bilden. Da sie aus 6 Teilen besteht, muss man die 360 Grad durch sechs teilen, um zu ermitteln, dass sie in einem Winkel von jeweils 60 Grad nach vorne breiter werden müssen.
 
Für die Stabilisierung haben die Handwerker die Bankelemente noch einmal auseinander genommen.
Nachdem sie sich die Mühe gemacht haben, setzen sie gleich auch noch eine Fußstütze mit ein.
Dann kann die Bank wieder zusammengeschraubt werden und ist es geschafft!
Die schöne Rundbank ist mit ganz einfachen Mittel entstanden.
Holz und Schrauben haben zusammen 70 Euro gekostet. Sie sollte noch mit Holzöl gegen Feuchtigkeit geschützt werden.
Aber jetzt ist erst mal die "Qualitätskontrolle" dran. 
 
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Mitteldeutscher Rundfunk, Redaktion „MDR um 4“, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstr. 71 – 73, in 04275 Leipzig.

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In der Sendung vom 13. Juni 2017 ist unser Experte Jochen Bretschneider von der „MDR-um-4“-Handwerkerbrigade wieder unterwegs.
 
Sabine und Detlef R. wünschen sich Unterstützung bei der Sanierung ihres Holzbalkons.

Vor vielen Jahren haben sie sich am Stadtrand ein wunderschönes Haus gebaut.
 
Den Balkon haben die beiden damals selbst angeschraubt. Doch inzwischen knarzt es gewaltig im Gebälk.
 
Um mit der Sanierung beginnen zu können, …
…müssen die morschen Bretter entfernt werden.
Statt billigem Fichtenholz haben die Beiden auf Anregung unseres Experten dieses Mal hochwertige Lärchenbretter gekauft und bereits mit Holzlasur gestrichen.

Die alten Bretter waren auch deshalb so vergammelt, weil Regenwasser und Schnee nicht abfließen konnten.
 
Experte Bretschneider schlägt deshalb eine kleine Änderung vor:
 
Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, will er die Bretter etwas schräg stellen. Fünf Grad Neigung reichen nach Meinung unseres Experten für die Keile aus.
Mit der Kappsäge lässt sich..
…dieser Winkel exakt einstellen.

 

 

 


Die Keile werden mit den Holzpfeilern verschraubt.
Detlef R. ist heute für die Streicharbeiten zuständig.

Auch die Keile müssen schließlich noch lasiert werden.
Unterdessen montiert unser Experte das erste Auflagebrett für die Balkonkästen.

Zwei Schrauben pro Keil reichen aus.
Unter die Schnittstelle der beiden Bretter soll noch Dachpappe angebracht werden.
 
Denn die Dachpappe ist ein idealer Feuchtigkeitsschutz für wenig Geld.

So kann das Regenwasser in Zukunft nicht mehr das darunter liegende Holz angreifen.
Das nächste Balkonbrett kann angeschraubt werden.
An der Stoßstelle sollte ein 1 Millimeter breiter Spalt verbleiben. 
Zur Stabilisierung der Balkonbretter werden danach kleine Hölzchen zurecht geschnitten und von unten schräg im Holz befestigt.
 
Das erfordert ein wenig Akrobatik. Für unseren Experten jedoch kein Problem.
 
Tipp: Durch das seitliche Verschrauben werden im Holz noch mehr Jahresringe durch die Schraube durchschnitten, und deshalb hält die Schraube besonders gut.

Jetzt fehlt noch die vordere Verblendung.
Die ersten beiden Schrauben kommen schon mal zur Hälfte ins Holz, bevor die Blende an den Klötzchen befestigt wird.
 
Die erste Blende sitzt fest. 
Fehlen noch die zweite Blende für vorne und die beiden Seitenteile.
 
Zwei Stunden später ist die Balkonsanierung geschafft.
Endlich sieht die Balustrade wieder gut aus.
Der Einsatz hat sich gelohnt.
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In der Sendung vom 16. Mai 2017 ist Jochen Bretschneider von der Handwerkerbrigade wieder im Einsatz.
 
Wer seinen Balkon in der warmen Jahreszeit regelmäßig nutzt, will es sich dort so wohnlich wie möglich machen. Das will auch unser Zuschauer Stefan D. 

An seiner Eigentumswohnung hat er einen Balkon, dessen Boden mit der Zeit uneben geworden ist.

Bevor er ihn mit Holzfliesen auslegt, soll er begradigt werden.
 
 
Mit den Jahren hat der Balkonboden sich leicht gesenkt. Risse wurden notdürftig geflickt.
Die Unebenheit ist nur wenige Millimeter hoch. Experte
Jochen Bretschneider will sie deshalb mit einem Verbundmörtel ausgleichen.

Eigentlich entwickelt, um Schwerlastdübeln Halt zu geben, eignet er sich gut für die kleine Fläche.
Tipp: Es reicht, wenn die Fläche vor dem Auftragen sauber gewischt ist. Nahezu jeder versiegelte Untergrund eignet sich. Da der Mörtel speziell für den Außenbereich hergestellt wird, ist er witterungsbeständig

 


 

Außerdem lässt er sich sehr dünn ausziehen und härtet besonders schnell aus. Allerdings hat das auch seinen Preis.
Und noch ein Tipp: Werkzeuge direkt von überschüssigem Mörtel reinigen. Wegen des Harzes kann er nicht abgewaschen, sondern muss abgewischt werden. 
 
Während des Trocknens studieren die beiden allerdings schon die Anleitung zu den Terrassendielen…
…und probieren aus, wie die Platten ineinander gehängt werden müssen.
 
Stefan D. hat sich für einen Akazienholzbelag entschieden, weil der besonders witterungsbeständig und damit haltbar ist.

Fünf Platten reichen über die Breite des Balkons, allerdings nur fast. Eine Ecke von einer anderen Platte wird benötigt.
Am einfachsten lässt sich das Plastik dazu mit dem Cuttermesser durchtrennen.

Nun beginnt die eigentliche Bastelei. Für die Balkonpfosten müssen Aussparungen in die Platten gesägt werden.

Denn der Belag soll auf die gesamte Fläche genau eingepasst werden.
Bevor er die Platten endgültig hingelegt, glättet der Experte die Kanten.
 
Die Schnittflächen sollte Stefan D. noch mit Holzöl behandeln, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.
 
Auch die nächsten Reihen sind rasch eingehängt.
Nur an der Wand müssen die Platten mit der Stichsäge zurecht geschnitten werden, da das Abschlussblech nicht gerade verläuft.

Zur Tür hin müssen die Platten dann immer mehr gekürzt werden. 
 
Bei manchen Fliesen muss der Schnitt genau bei den Schrauben auf der Unterseite vorgenommen werden
 
Sie müssen also versetzt werden.
 
Teilweise ergibt sich dadurch eine ganz schöne Zusatzarbeit.

Jochen Bretschneider zeichnet sich die Linien auf den Platten genau vor, …
 
…damit die Schnitte richtig gerade werden. 
 
Am Morgen hatte der Balkon noch die braun-graue Erstrichoberfläche.
5 Stunden später sind die Unebenheiten ausgeglichen und die Fliesen liegen.
Rund 150 Euro hat die Verschönerung von 5 Quadratmetern …
...mit warmer Holzoptik für mehr Gemütlichkeit auf der Terrasse gekostet. 
 
 
Wenn auch Sie Hilfe von unserer Handwerkerbrigade benötigen, dann schreiben Sie an MDR um 4, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstraße 71 bis 73 in 04275 Leipzig. Sie können auch anrufen oder eine E-mail schicken.

In der Sendung vom 21. Februar 2017 hat Jochen Bretschneider einen besonderen Auftrag. Er soll beim Aufbau einer Eisenbahnplatte helfen.

Daniela O. hat die Handwerkerbrigade um Hilfe gebeten.

Ihr Sohn Luca ist absoluter Eisenbahnfan, doch seine Eisenbahn passt nicht mehr ins Zimmer. 


Hier wohnt ein absoluter Eisenbahnfan, der Sohn von Daniela O.

Leider kann er seine heiß geliebte Bahn nicht mehr aufstellen, denn seit er ein neues Bett hat, fehlt einfach der Platz.

Danielas Idee:

Die Platte an der Decke befestigen und bei Bedarf herunterlassen.

Zusammen mit unserem Experten Jochen Bretschneider kann der Plan in die Tat umgesetzt werden.

Um die Platte herum kommt ein Holzkasten aus Sperrholz – damit Häuser und Lokomotiven beim Hochziehen nicht beschädigt werden…

…und die Stromkabel auf der Unterseite versteckt sind.


Im Abstand von 25 cm werden in die Sperrholzplatte Löcher gebohrt.

Damit die Schrauben später nicht aus dem Holz ragen, werden die Löcher noch abgesenkt.


Tipp: Das geht zur Not auch ohne Profi-Senker – einfach mit einem großen Bohrer.

Nun kann auch schon die erste Platte an der Seite…

…festgeschraubt werden.

Jetzt fehlt noch die Flaschenzugmechanik zum Hochziehen.

Dafür hat Daniela O. Umlenkrollen, Ösen und eine Kunststoffschnur besorgt.

Damit die Platte hochgezogen werden kann, müssen die beiden Haken jetzt an der Decke befestigt werden.


Für die Befestigung der Rollen kommt in jede Ecke des Holzkastens eine kleine Holzleiste.


Die wird zuerst verleimt…


…und dann noch…

…fest getackert.

Eine geleimte Fläche hält sehr viel besser zusammen als eine geschraubte Fläche, denn während mit Schrauben nur eine punktuelle Verbindung möglich, ist die Fläche vollständig verklebt.

Nun werden die Rollen eingedreht.


Für die Aufhängung der Platte müssen noch Ösen und Rollen…

…in die Decke.

Diese können mit Hilfe einer Zange oder einem Schraubenzieher ganz einfach fest eingedreht werden.

Tipp: Wohin genau ist dank Punktlaser schnell ausgemacht.

Jetzt noch das Ende der Schnur mit Heißluft versiegeln, damit sie sich später nicht aufdröseln kann.

Dann wird die Schnur durch Ösen und Rollen gefädelt. Das Ganze viermal.

Damit das Hochziehen einfacher geht, werden die vier Seile noch in einer Öse gebündelt… 

…und über eine einzige, große Umlenkrolle geleitet.


Die Funktionsprobe hat die Platte mit bravur bestanden!

Fehlt noch die Abdeckung für die Unterseite, um die Kabel zu verstecken.

Um sie zu befestigen, werden wieder kleine Leisten an die Innenseiten geklebt und fest getackert.

Nun wird die Platte noch an die Unterseite geschraubt.

Geschafft. Jetzt kann die Lok endlich ausprobiert werden.

Jochen Bretschneider hat der Aufbau der Eisenbahnplatte sehr viel Spaß gemacht, und die Kinder sind glücklich.

150 Euro haben Bretter, Rollen und Schnur gekostet.

Jetzt hat Luca endlich wieder seine Eisenbahn im Zimmer…

…wenn nicht gespielt wird – dank Flaschenzug trotzdem noch genügend Platz.

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Mitteldeutscher Rundfunk, Redaktion „MDR um 4“, Kennwort „Handwerkerbrigade“, Kantstr. 71 – 73, in 04275 Leipzig.
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In der Sendung vom 07. Februar 2017 hilft Jochen Bretschneider von der Handwerkerbrigade beim Fliesentausch:

Das Problem kennen sicherlich viele. In Bad oder Küche platzt eine einzelne Fliese ab.

Das ist zwar kein Drama, aber es sieht einfach unschön aus. Das finden auch Doris und Gunther S.

 

Die Fliesen im Esszimmer hat eine Fachfirma verlegt.

Doch vor zwei Jahren zeigte sich ein erster, kleiner Riss.

Inzwischen zieht er sich über vier Fliesen. Die sollen nun ausgetauscht werden.

 

Für Jochen Bretschneider stellt der Fliesentausch natürlich kein Problem dar.

So kann es auch gleich los gehen.

Zuerst muss die alte Fugenmasse raus. Mit einem Hartmetallriffblatt geht das fix und macht vor allem viel weniger Staub als mit dem Winkelschleifer. weiterlesen…